Pepperstone Erfahrungen 2026: Lohnt sich der australische Broker?
Pepperstone ist einer der bekanntesten Forex-Broker weltweit. Wir haben den Broker über 2 Monate getestet und zeigen Ihnen, für wen sich Pepperstone eignet – und wo es bessere Alternativen gibt.
Zusammenfassung auf einen Blick
Unsere Bewertung im Detail
Unser Erfahrungsbericht
Regulierung & Sicherheit
Pepperstone ist bei der BaFin reguliert und unterliegt der strengen europäischen Finanzaufsicht. Das Unternehmen wurde 2010 in Australien gegründet und hat sich seitdem zu einem der größten Forex-Broker weltweit entwickelt. Die Kundengelder werden auf segregierten Konten bei erstklassigen Banken verwahrt. In puncto Sicherheit gibt es hier nichts zu beanstanden.
Handelsplattform & Tools
Pepperstone bietet MetaTrader 4, MetaTrader 5 und cTrader an. Das sind bewährte Plattformen, die vor allem erfahrene Trader ansprechen. Allerdings fehlt eine eigene, moderne Plattform wie die xStation 5 von XTB, die besonders für Einsteiger deutlich intuitiver ist. Wer bereits mit MetaTrader vertraut ist, wird sich bei Pepperstone wohlfühlen – Neulinge könnten jedoch überfordert sein.
Spreads & Gebühren
Die Spreads bei Pepperstone sind wettbewerbsfähig. Im Razor-Konto beginnen sie ab 0.0 Pips, allerdings fällt eine Kommission von $3.50 pro Lot an. Im Standard-Konto sind die Spreads etwas höher (ab 1.0 Pips), dafür ohne Kommission. Im Vergleich: XTB bietet ab 0.1 Pips ohne Kommission im Standard-Konto und zusätzlich echte Aktien ohne Gebühren bis 100.000€ Umsatz/Monat.
Produktauswahl
Mit rund 1.200 Handelsinstrumenten bietet Pepperstone eine solide Auswahl an Forex-Paaren, Indizes, Rohstoffen und Kryptowährungen. Allerdings fehlen echte Aktien und ETFs – hier ist XTB mit über 11.200 Instrumenten und echten Aktien klar im Vorteil.
Kundenservice
Der Kundenservice ist per Live-Chat, E-Mail und Telefon erreichbar. Der deutschsprachige Support ist verfügbar, allerdings nicht rund um die Uhr. In unserem Test waren die Antwortzeiten im Chat akzeptabel (2-5 Minuten), per E-Mail dauerte es jedoch teilweise bis zu 24 Stunden.
Vorteile & Nachteile
Vorteile
- BaFin-reguliert, hohe Sicherheit
- Sehr enge Spreads im Razor-Konto
- MetaTrader 4/5 und cTrader verfügbar
- Schnelle Orderausführung
- Guter Ruf in der Trading-Community
Nachteile
- Keine echten Aktien oder ETFs handelbar
- Keine eigene moderne Plattform (nur MT4/MT5)
- Kommission im Razor-Konto ($3.50/Lot)
- Deutlich weniger Instrumente als XTB
- Kein kostenloses Demokonto ohne Zeitlimit
Pepperstone vs. XTB: Direkter Vergleich
| Kriterium | Pepperstone | Testsieger | Gewinner |
|---|---|---|---|
| Bewertung | 4.3/5 | 4.8/5 | XTB |
| Regulierung | BaFin ✓ | BaFin ✓ | Gleich |
| Instrumente | 1.200+ | 11.200+ | XTB |
| Echte Aktien | Nein | Ja ✓ | XTB |
| Plattform | MT4/MT5 | xStation 5 | XTB |
| Min. Einzahlung | 0 € | 0 € | Gleich |
| Spreads | Ab 0.0 Pips* | Ab 0.1 Pips | Pepperstone* |
| Dt. Support | Ja | 24/5 ✓ | XTB |
* Pepperstone Razor-Konto: Ab 0.0 Pips + $3.50 Kommission pro Lot. Effektiv oft teurer als XTB.
Unser Fazit
Pepperstone ist ein solider Forex-Broker mit guter Regulierung und engen Spreads. Für reine Forex-Trader, die bereits mit MetaTrader vertraut sind, ist Pepperstone eine gute Wahl. Allerdings fehlen echte Aktien, die Produktauswahl ist deutlich kleiner und die Plattform weniger benutzerfreundlich als bei XTB.
Unser Urteil: Für die meisten deutschen Trader ist XTB die bessere Wahl – mehr Instrumente, eine modernere Plattform, echte Aktien und ein umfassenderer Service. Pepperstone empfehlen wir primär erfahrenen Forex-Tradern, die MetaTrader bevorzugen.
Risikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund der Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 73,9% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Pepperstone. 75% bei XTB. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
